Neben Holsteins Urgestein und Routinier Laurynas Kulikas verlassen im Sommer sieben weitere Nachwuchsspieler die KSV Holstein. Finn Wirlmann, Lenny Borges, Etienne Sohn, Tim Spieckermann, Gustav Karimi, Lasse Soldanski und Enes Rüzgar verabschieden sich aus Kiel. Außerdem widmet sich Till Könneker, der die Physiotherapie leitete und die U23 über drei Jahre betreute, einer neuen beruflichen Herausforderung.
Abschied von langjährigen Begleitern
Finn Wirlmann kam im Alter von 13 Jahren zur KSV, durchlief sämtliche NLZ-Mannschaften bis zur U19 und schaffte anschließend 2014 den Sprung in den Profibereich. In den folgenden beiden Jahren absolvierte der Mittelfeldspieler 21 Drittliga-Partien für unseren Verein. Nachdem er in der Saison 2016/17 bereits auf Leihbasis für Weiche gespielt hatte, wechselte er im Sommer 2017 fest zu den Flensburgern. Zur Saison 2024/25 kehrte der mittlerweile 29-Jährige als erfahrener Führungsspieler zu unseren Jungstörchen zurück und sollte der Mannschaft in der Regionalliga Stabilität verleihen. Doch ein Achillessehnenriss warf Wirlmann über weite Strecken der Saison zurück. In dieser Spielzeit kam er auf fünf Einsätze mit einem Tor für unsere Jungstörche, hatte aber erneut mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. Nun heißt es zum Saisonende erneut Abschied nehmen.
Auch für Lenny Borges endet die Zeit bei der U23 von Holstein Kiel nach dieser Saison. Der Rechtsverteidiger wechselte im Sommer 2023 zu den Jungstörchen. Zuvor war er im Nachwuchsleistungszentrum des Hamburger SV ausgebildet worden, ehe er 2019 zur U19 des AC Mailand wechselte. Anschließend folgte eine Leihe zum FC Bayern München II. Nach einer Knieverletzung in der Saison 2024/25 kämpfte sich Borges zurück und absolvierte in der laufenden Spielzeit 15 Einsätze in der Flens-Oberliga, in denen ihm zwei Treffer gelangen. Zudem gehörte er zuletzt fünfmal zum Kader der Profimannschaft und trainierte regelmäßig mit der ersten Mannschaft.
Etienne Sohn, der ebenfalls im Nachwuchs des Hamburger SV ausgebildet wurde, schloss sich im Sommer 2023 den Jungstörchen an. In seiner ersten Saison an der Förde absolvierte der Mittelstürmer insgesamt 27 Partien in der Regionalliga. Auch in der Spielzeit 2024/25 sammelte Sohn in 18 Einsätzen weitere Erfahrung auf Regionalliga-Niveau. Im Januar 2025 folgte jedoch ein schwerer Rückschlag, als er sich im Training das Kreuzband riss. Er arbeitete intensiv an seinem Comeback und kehrte im Februar 2026 für unsere Jungstörche auf den Platz zurück. Seitdem kam er noch zu sechs Einsätzen und erzielte einen Treffer für die U23.
Für Holsteins Nachwuchsspieler Tim Spieckermann endet die Zeit bei den Jungstörchen ebenfalls im Sommer. Der Innenverteidiger war 2023 vom FC St. Pauli nach Kiel gewechselt und absolvierte zunächst für die U19 in der DFB-Nachwuchsliga 14 Einsätze, ehe ihn eine Schulterverletzung ausbremste. Dennoch gelang ihm im Sommer 2025 der Schritt in den Herrenbereich zur U23, für die er in dieser Saison dreimal auf dem Platz stand.
Sommerneuzugänge gehen von Bord
Nach nur einem Jahr bei der KSV Holstein endet im Sommer auch die Zeit von Enes Rüzgar in Kiel. Der 20-jährige Stürmer war im Sommer 2025 vom FC Union 60 zu den Jungstörchen gewechselt und absolvierte während seiner Zeit an der Förde 14 Partien in der Flens-Oberliga.
Mittelfeldspieler Lasse Soldanski kam im vergangenen Sommer aus dem Nachwuchs des FC Viktoria Köln zu den Jungstörchen. Für den jungen Mittelfeldakteur war es die erste Station im Herrenbereich, in dem er elf Einsätze für unsere U23 sammelte.
Gustav Karimi stieß 2025 als letzter Neuzugang zu unseren Jungstörchen, nachdem er zuvor bereits als Gastspieler die Vorbereitung mit der Mannschaft absolviert hatte. Der gebürtige Schwede kam in der Flens-Oberliga zehnmal zum Einsatz, wurde zum Saisonende jedoch von einer Bänderverletzung ausgebremst.
Enes Rüzgar
Lasse Soldanski
Gustav Karimi
Mach’s gut, Till!
Außerdem verabschieden sich unsere Jungstörche nach dieser Saison von Till Könneker. Er war seit 2022 als Physiotherapeut der U23 tätig und übernahm in der vergangenen Saison zusätzlich die Leitung der Physiotherapie-Abteilung im NLZ. Parallel dazu absolvierte er sein Masterstudium und möchte sich nun einer neuen beruflichen Herausforderung widmen.
Wir wünschen allen Abgängen auf ihrem weiteren Weg, sportlich wie privat, nur das Beste und viel Erfolg!




















