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Die Holstein Women traten mit einem gemischten Team mit Spielerinnen aus der U23, U17 und der 1. Mannschaft an. | Foto: Sönke Ehlers, SHFV

Women-Nachwuchs holt zweiten Platz beim Sparda-Bank Integrations-Cup

Auf unsere Holstein Women wartete am gestrigen Sonntagnachmittag auf dem Rasen des Uwe Seeler Fußballparks in Malente eine spannende neue Herausforderung: Beim Sparda-Bank Integrations-Cup 2026 trat ein gemischtes Team aus Spielerinnen der ersten Frauenmannschaft sowie der U23 und U17 an und sicherte sich am Ende einen starken zweiten Platz. Den Turniersieg holte sich – wie bereits im Vorjahr – der SSC Hagen Ahrensburg.

Teilnahmeberechtigt waren beim Integrations-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes die Mannschaften, die innerhalb ihres Kreises den höchsten Integrationsquotienten (Stand: 31. März 2026) aufweisen oder sich über die offene Ausschreibung für das Turnier qualifizierten. Die Holstein Women hatten sich mit verschiedenen sozialen Projekten des Vereins beworben und durch dieses vielfältige Engagement ebenfalls qualifiziert. Vor Ort trafen sie auf fünf weitere Frauen-Mannschaften aus Schleswig-Holstein. Zum Auftakt wartete mit den Meisterinnen der VR-Banken Oberliga 2025/26, dem SSC Hagen Ahrensburg, direkt ein anspruchsvoller Gegner. Die Partie endete torlos. Der Kader von Holsteins U23-Juniorinnen wurde dabei von insgesamt acht Spielerinnen aus der U17 sowie von Jasmin Grosnick, Emma Jöhnk, Saskija Eigebrecht und Stine Merschmann aus der ersten Frauenmannschaft ergänzt.

Fotos: Sönke Ehlers, SHFV

Im weiteren Turnierverlauf zeigte das Team starke Leistungen: Auf einen knappen 1:0-Erfolg gegen den SV Henstedt-Ulzburg II folgten ein deutlicher 5:0-Sieg gegen den TSB Flensburg, ein 4:0 gegen den TSV Siems sowie ein weiterer 1:0-Erfolg gegen den SV Boostedt. Mit vier Siegen und einem Unentschieden blieben die Holstein Women über das gesamte Turnier hinweg ungeschlagen. Für den Turniersieg reichte es dennoch knapp nicht, da auch der SSC Hagen Ahrensburg vier Siege und ein Remis verbuchte, jedoch das bessere Torverhältnis aufwies. Als Zweitplatzierte durfte sich das Team dennoch über einen Scheck der Sparda-Bank in Höhe von 2.800 Euro freuen und auf einen rundum gelungenen Turniertag zurückblicken.

„Es war eine starke sportliche Leistung von uns. Wir sind ohne Gegentor geblieben und haben als Mannschaft hervorragend zusammengearbeitet“, bilanzierte der Sportliche Leiter der Holstein Women, André Jeschkeit. „Für uns war das Turnier eine tolle Möglichkeit, junge und talentierte Spielerinnen weiter an den Frauenbereich heranzuführen. Das ist uns sehr gut gelungen und wird auch künftig ein wichtiger Bestandteil des Holstein-Weges sein.“

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