Holstein Kiel U23 – FC Kilia Kiel 4:1 (3:0)

Verbandsliga Schleswig-Holstein

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Klar und deutlich mit 4:1 (3:0) gewann die 2. Mannschaft der KSV Holstein das Lokalderby gegen den FC Kilia Kiel und geht als Spitzenreiter der Verbandsliga Schleswig-Holstein in die Winterpause. In dieser Form wird die KSV Holstein in der laufenden Saison nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen sein. Mit 3,5 Treffern pro Spiel, dem beeindruckenden Torverhältnis von plus 55 und nur einer Niederlage in der Vorrunde stehen die Störche zu Recht auf dem Platz an der Sonne.

Von Beginn an war es eine klare Angelegenheit auf dem Kunstrasen der Bezirkssportanlage Kiel-Projensdorf. Auch wenn die Partie auf dem ungewohnten Untergrund sicherlich fußballerisch kein Leckerbissen war, sorgte Holstein mit Tempofußball für einen hohen Unterhaltungswert. Bereits nach fünf Minuten die Führung für die Störche. Stefan Hansen traf mit einem sehenswerten Freistoß aus 25 Metern vorbei an der indisponierten Kilia-Abwehr zur Führung für die KSV. In der Folgezeit setzte die Gutzeit-Elf den Lokalrivalen weiter unter Druck. Immer wieder liefen die Aktionen über die beiden gut aufgelegten Kevin Schulz und Marc Nielsen. Schulz belohnte sich für seine starke Leistung in der 27. Minute mit dem 2:0. Marc Sümnik konnte ihn im Strafraumzentrum nicht vom Ball trennen und aus 12 Metern traf Schulz unhaltbar für FC-Keeper Philipp Reinhold zur Vorentscheidung. Noch vor der Pause erhöhte Holstein auf 3:0. Liridon Imeri scheiterte im ersten Versuch per Kopf auf Vorarbeit von Stefan Hansen, doch der aufgerückte Nico Schrum versenkte das Leder im Nachsetzen ebenfalls per Kopf aus fünf Metern. Die Elf von FC-Coach Lars Dubau, der erneut den vom Verband aus disziplinarischen Gründen gesperrten Cheftrainer Frank Drews vertrat, kam zu keinem Zeitpunkt mit der Viererkette der Störche zurecht und rannte sich immer wieder im Deckungsverband der KSV fest.

Im zweiten Durchgang ließ Holstein die Zügel ein wenig schleifen und eröffnete den Gästen vom Hasseldieksdammer Weg Räume. Doch mehr als ein Schüsschen von Timon Dehner in die Arme von KSV-Schlussmann Nico Beyer (56.) brachte Kilia nicht auf den Weg. Mitte der zweiten Halbzeit zog die KSV das Tempo wieder ein wenig an und kam durch Imeris Schuss aus 16 Metern zum 4:0 (64.). 12 Minuten später machte der Torschütze den Eindruck seiner guten Leistung mit einer völlig unnötigen Aktion jedoch wieder zunichte. Nach einem Zweikampf mit Marc Zeller trat Imeri im Liegen nach und wurde folgerichtig von Schiedsrichter Adler des Feldes verwiesen. In Überzahl gelang Kilia sieben Minuten vor dem Ende noch der Ehrentreffer. Timon Dehner setzte sich auf der rechten Außenbahn gegen Bewacher Schulz durch, legte quer auf Mario Witt und der musste drei Meter vor dem Tor nur noch den Fuß hinhalten. (Patrick Nawe)

Holstein Kiel: Beyer (69. Jakusch) – Hardock, Meshekrani, Eismann, Nielsen – Werner – Hansen, K. Schulz, T. Ziehmer (73. Alioua) – Schrum, Imeri

Kilia Kiel: Reinhold – Kerlin – M. Dehner, Zeller – T. Dehner, M. Sümnik, Dreier, A. Sümnik (72. Aurin), Stellmaszewski – Witt, Schuster (46. Hipp)

Tore: 1:0 Hansen (5.), 2:0 Kevin Schulz (27.), 3:0 Schrum (38.), 4:0 Imeri (64.), 4:1 Witt (83.)

Rote Karte: Imeri (76., Tätlichkeit)

Schiedsrichter: Adler (Flensburg)

Zuschauer: 125

Foto: Kevin Schulz tanzt Marc Zeller aus.

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