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Die U-19-Jungstörche Finn Benninghoff (li.) und Lasse Schröder (re.) überreichten gemeinsam mit Annika Hartmann (2. v. li.) den auf 2.500 Euro dotierten Scheck an Frauke Mohrwinkel.

„Einmal Störche, immer Störche“ – Zu Besuch beim Naturschutzbund in Bergenhusen

Seit mehreren Jahren unterstützt unsere KSV Holstein im Rahmen der Aktion „Störche für Störche“ den Naturschutzbund Deutschland (NABU) im Storchendorf in Bergenhusen. Am Dienstag, 23. Juni, besuchten die beiden U19-Spieler Finn Benninghoff und Lasse Schröder das NABU-Institut, um einen Spendenscheck zu überreichen und dem Beringen – einem wichtigen Arbeitsschritt im Artenschutz – beizuwohnen. 

Gemeinsam mit Annika Hartmann, Leitung Nachhaltigkeit bei Holstein Kiel, überreichten Schröder und Benninghoff stellvertretend an Frauke Mohrwinkel, Öffentlichkeitsarbeit im Michael-Otto-Institut im NABU, einen Scheck über 2.500 Euro. „Wir freuen uns sehr, hier wie schon im letzten Jahr gemeinsam mit Holsteins Jungstörchen unseren Jungstörchen helfen zu können. Die Unterstützung können wir sehr gut gebrauchen“, freute sich Mohrwinkel.

Stephan Struve zeigt Lasse Schröder, wie man die Jungtiere beringt.
Die Storcheneltern bleiben währenddessen in sicherer Entfernung.

Zuvor ging es für unsere Nachwuchsspieler hoch hinaus: Nach kurzer Einweisung und Sicherung mit entsprechender Ausrüstung stiegen die beiden mit Stephan Struve von der Storchenpflegestation Erfde auf eine Hebebühne und näherten sich dem Storchennest. Die Storcheneltern verlassen dabei das Nest und beobachten das Vorgehen aus sicherer Entfernung, während sich die etwa vier Wochen alten Jungtiere totstellen und sich so optimal behandeln lassen. Nach erfolgter Beringung kehren die Eltern wieder zurück ins Nest – insgesamt ein unproblematischer und gewöhnlicher Vorgang, wie Struve erklärte.

Das Ziel der Beringung ist es, die Störche immer wieder zu identifizieren und sie so gezielter schützen zu können. Dass sich gerade in Bergenhusen so viele Störche angesiedelt haben, liegt unter anderem an der erhöhten Lage des Dorfes. „Störche sind Segelflieger und möchten gerne möglichst weit oben nisten. Die Tiere sind außerdem sehr gesellig und kehren in der Regel immer wieder an ihren Heimatort zurück. Wie im Fußball kann man unter den richtigen Bedingungen also sagen ‚einmal Störche, immer Störche‘“, meinte Mohrwinkel mit einem Lachen.

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