U19 schließt Hinrunde mit deutlichem Sieg ab

Die Kieler U19 konnte in Chemnitz vier Treffer bejubeln

Die U19 hat die Hinrunde in der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost mit ihrem bis dato höchsten Saisonsieg abgeschlossen. Die Mannschaft von Dominik Glawogger setzte sich am Samstagmittag beim Schlusslicht Chemnitzer FC mit 4:0 durch. Dabei erzielten die Kieler alle vier Treffer in der ersten Halbzeit und machten somit schon vor der Pause alles klar.

Die ersten beiden Gelegenheiten hatten die Jungstörche durch Mattias Männilaan, der jeweils an CFC-Torwart Sönke Günther scheiterte (8./10.). Kurz darauf meldete sich auch Chemnitz im Spiel an, als Roman Beko auf der rechten Seite durchbrach, den Ball aber am Kieler Kasten vorbeisetzte. Stattdessen ging die KSV in Führung, als Günther einen Schuss von Maximilian Zoch zur Seite prallen ließ, sodass Leon Gino Schmidt den Abpraller aus kurzer Distanz zur Führung abstauben konnte (17.). Keine 60 Sekunden später schlug es erneut im Chemnitzer Gehäuse ein: Nach einem perfekt getimten Zuspiel von Lucas Wolf nahm Nils Jungehülsing Tempo auf, enteilte seinem Gegenspieler und schob die Kugel überlegt ins linke untere Eck ein. Die Hausherren blieben gefährlich, doch Holstein überstand diese Druckphase schadlos – und legte selbst den nächsten Treffer nach: In Folge eines starken Kieler Angriffs verpassten die Gastgeber den entscheidenden Moment, um den Ball aus dem Strafraum zu schlagen. So kam Schmidt mit der Fußspitze an den Ball und überwand Günther aus sieben Metern zum vorentscheidenden 3:0 (32.). Kurz vor der Pause konnte Zoch dann gar den vierten Treffer erzielen. Die Jungstörche befreiten sich clever vom Chemnitzer Angriffspressing und überbrückten mit zwei Pässen schnell das Mittelfeld. Der finale Pass von Jungehülsing erreichte Zoch, der in den Strafraum eindrang und das Leder ins lange Eck zirkelte (40.).

Partie verflacht nach dem Seitenwechsel

Nach der Pause verflachte die Partie zusehends. Die Chemnitzer standen trotz Rückstand sehr tief und igelten sich in der eigenen Hälfte ein. Dem KSV-Nachwuchs gelang es jedoch nicht, Lösungen gegen die nun dicht gestaffelte CFC-Defensive zu finden. Vielmehr standen die Spieler von Dominik Glawogger oft im Abseits oder verpassten weitere Möglichkeiten durch zu ungenaue Abspiele. Die besten Gelegenheiten hatten Maxim Safronow, dessen Schuss kurz nach seiner Einwechslung gerade noch geblockt wurde(66.) und Adrian Jusufi, dessen Abschluss von einem CFC-Verteidiger per Kopf auf der Linie geklärt wurde (80.).

„Wir freuen uns, dass wir das Spiel gewonnen und darüber hinaus zu Null gespielt haben“

U19-Trainer Dominik Glawogger

„Wir waren in der Offensive kaltschnäuzig und effektiv, müssen in der Defensive aber noch sicherer agieren, was die Absicherung bei Kontern und die Verteidigung von langen Bällen angeht“, zog Glawogger nach der Partie Bilanz. „Dennoch freuen wir uns natürlich, dass wir das Spiel gewonnen und darüber hinaus zu Null gespielt haben“, so Holsteins U19-Coach weiter, der sich freute, nach dem Hinrundenabschluss neun Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz zu haben.

Statistik:

U19: Oberbeck – Sterner, Seppik, Saul, Kinitz – L. Wolf – Schmidtke – Schmidt (64. Safronow) – Jungehülsing (72. B. Wolff) – Zoch (77. Lipkow), Männilaan (57. Jusufi).

Schiedsrichter: Hamper (Kulmbach) – Tore: 0:1 Schmidt (17.), 0:2 Jungehülsing (18.), 0:3 Schmidt (32.), 0:4 Zoch (40.) – Zuschauer: 40.

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